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es ist soweit: Wir dürfen uns jetzt offiziell über den Frühling freuen. Aufbruch und Neuanfang liegen in der Luft. Endlich kann man die dicke Winterjacke ganz hinten im Schrank verstauen. Während die Welt monatelang so aussah, als sei die Farbe aus dem Tuschkasten gelaufen, wird es langsam und ganz zart wieder bunt. Die Bäume haben erstes sanftes grün und in den Gartencentern ist es seit Wochen bunt. Die Blümchen dort sprießen unaufhaltsam und sie werden jetzt von wild entschlossenen Gartenbesitzern und Balkonbepflanzern gekauft, nichts geht über Balkonien! Schneeglöckchen, Krokusse und Hornveilchen sei Dank. Jetzt ist die Zeit für Frühjahrsputz und Frühjahrsmüdigkeit. Es wird umdekoriert und aussortiert. Der Frühling schärft auch die Sinne, weil es so viel zu sehen, zu riechen, zu hören gibt. Die allgemeine Verzauberung wirkt ansteckend. Viele Menschen scheinen in dieser Jahreszeit ihr Lächeln zurückzugewinnen. Wer mit offenen Augen durch die Straßen geht, erlebt in vielen kleinen Szenen die guten Seiten unseres Miteinanders. |
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Führung mit Phil Porter durch das Stadttheater Bremerhaven |
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Die guten und schönen Seiten des Miteinanders pflegt auch der Flaneur und Geschichtenerzähler Phil Porter. Er ist Fotograf, Ladenbesitzer und Stadtführer. Immer wieder schafft er es, andere Menschen mit seinen Ideen und mit seiner Begeisterung anzustecken. Das macht er bei seinen besonderen Stadtführungen durch Bremen und das macht er auch bei der Tour durch das Stadttheater Bremerhaven. Mit ihm erleben sie diesen Ort wie sie ihn noch nie gesehen haben. Wo werden die pompösen Kostüme der aktuellen Opernproduktion verwahrt, wie sieht es in der Maske aus – und was passiert eigentlich unter der Bühne des Stadttheaters Bremerhaven? Sie werden es erfahren. Entdecken Sie das Theater abseits der Zuschauersitze und gewinnen Sie Tickets. Bremen Zwei führt Sie gemeinsam mit Phil Porter hinter die Kulissen des Stadttheaters Bremerhaven. Gewinnen sie einen fabelhaften Theaterabend – einfach anmelden auf Bremenzwei.de |
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Ausstellung: Bremer Kunstförderpreis |
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 | Ausstellungsansicht, Foto: Jens Weyers |
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Um Farben geht es auch in der Ausstellung zum 49. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst, der viel Malerei, aber auch einige Installationen in den Räumen am Deich versammelt. In diesem Jahr haben es elf Arbeiten aus 37 Einreichungen in die Städtische Galerie geschafft und der Förderpreis für bildende Kunst geht 2026 an Armando Duçellari. Der 1990 geborene albanische Künstler hat sich in "Overlapping Remnants" mit der Villa des ehemaligen albanischen Diktators Enver Hoxha befasst. In einem im Handkamera-Stil gedrehten Video geht er durch die Räume, die mittlerweile für Künstlerresidenzen genutzt werden. In der Arbeit würden "historische ‚Realitäten‘ als instabile Konstruktionen erfahrbar", "Erinnerung als Prozess subjektiver Überschreibung", lobt die Jury. Die Arbeit des Preisträgers Armando Duçellari, wie auch alle anderen, sind noch bis zum 26. April in der städtischen Galerie in Bremen zu entdecken. |
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Kaff Crimes: Absurde Verbrechen aus der Provinz |
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Wenn Sie in der Frühlingssonne sitzen, wir wäre es dann mit einem neuen Podcast? In Kaff Crimes geht es um absurde Geschichten, die sich in der Provinz zutragen. Zum Beispiel um einen jahrelangen Rechtsstreit aufgrund zu lauter Kuhglocken, einen Bauer, der den größten Giftmüllskandal Bayerns auslöst oder ein Dorf, das gemeinsam einen Mord vertuscht. Katjana Gerz und Anna Dushime sind sich sicher, dass die absurdesten Verbrechen immer noch in der Provinz passieren. Das ist die Idee hinter dem Podcast "Kaff Crimes". Es sind durchweg Geschichten, die uns zum Staunen, Kopfschütteln oder zum Schaudern bringen. Perfekt für alle, die sich für True-Crime interessieren und zudem noch für gut erzählte Geschichten. Eine der Autorinnen, Anna Dushime, erzählt uns in der Bremen-Zwei-Gesprächszeit alles über die Entstehung des Podcasts und wie sie auf diese kriminellen Geschichten gestoßen sind.
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Der Frühling ist da, schneller als erwartet. Aber jetzt mal Hand aufs Herz:ist das nur Grund zur Freude? Mit den ersten Sonnenstrahlen kehren auch die Mücken und die lästigen Schnecken zurück, die Zeitumstellung naht. Die Natur blüht und die Nasen von Allergikern laufen Marathon. Die Vögel vorm Fenster drehen schon um fünf Uhr richtig auf, ohne Snoozebutton, und schon bei 15 Grad tun alle so, als wäre bereits Hochsommer: Eis, Sonnenbrille und kurze Hose. Dabei stecken wir doch gerade im Zwiebellook-Dilemma: morgens zu kalt, mittags ist die Kleidung schon zu warm. Alle um uns herum sind plötzlich wieder Outdoormenschen, selbst die, die im Winter nicht mal den Müll rausbringen wollten. Jetzt ist die Zeit, in der wir uns alle kollektiv einreden, dass wir ab jetzt jeden Tag joggen gehen, nur um dann festzustellen, dass man auf dem Balkon auch sehr gut Chips essen kann. Sie sehen, alles hat mal wieder zwei Seiten. Ein Hauch von Wahrheit steckt in dem Spruch von Pablo Neruda:
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 Man kann alle Blumen pflücken, aber den Frühling kann man nicht aufhalten. |
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In diesem Sinne, haben sie ein tolles Frühlingswochende!
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 | |  | Hilke Theessen Bremen-Zwei-Autorin | | kann Hochdeutsch und Platt. Sie kennt ihr Revier – den Nordwesten – und die Menschen dort wie ihre Westentasche. Wenn sie nicht gerade ostfriesische Neujahrswaffeln backt, hört man sie im Radio oder trifft sie im Theater und auf Konzerten. |
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 | Ausstellung: Magiebis 7. April, Übersee-Museum, Bremen |  | Lesung: "Out Loud" mit Tanya Raab26. März, 19:30 Uhr, Kulturzentrum Lagerhaus, Bremen |  | Konzert: Yumi Ito - Distant Voices
10. April, 19:30 Uhr, Sendesaal Bremen |
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